21.10.2021 Schulräumungsübung der Volksschule Moosbach

Am Donnerstag den 21.10.2021 fand am Vormittag die alljährliche Schulräumungsübung der Volksschule Moosbach statt. Ziel dieser Übung ist es, den Schülern das richtige Verhalten im Brandfall zu zeigen und dieses zu üben.

Vor allem für die Taferlklassler ist dies eine wichtige Angelegenheit, da sie ja mit den Örtlichkeiten und auch Warnsignalen noch nicht vertraut sind, aber auch für die weiteren Klassen ist es eine wichtige und notwendige Auffrischung.

Für uns galt es ein vermisstes Kind aus dem Gebäude zu retten. Dieses musste von 3 Atemschutzträgern in den Räumlichkeiten gesucht werden.

Recht herzlichen Dank an die Lehrkörper und die Direktorin für die reibungslose und gute Zusammenarbeit.

Fotos und Text: OAW Gerald Badegruber

Das TLFA4000/100 Moosbach stellt sich vor

heute möchten wir euch einen kleinen Einblick in die Ausstattung unseres neuen Tanklöschfahrzeues geben. Mit diesem Fahrzeug sind wir bestens für alle eventuellen Einsatzszenarios gerüstet.

Das Fahrzeug führt für Löschangriffe 4.000 Liter Wasser mit, diese können entweder herkömmlich mit verschiedensten Strahlrohren eingesetzt werden. Im Fahrzeug befinden sich ausserdem 100 Liter Schaummittel um z.B. Fahrzeugbrände zu löschen.

Aber auch für technische Einsätze sind wir bestens gerüstet.

Fahrzeugdaten:

MAN TGM18.320 4×4
Motorleistung 320 PS Abgasstufe EURO6
Radstand 4250mm
Gesamtgewicht 18000kg.

Sonderausstattung Fahrzeug:

Automatikgetriebe 12Gang ZF TipMatik
Rückfahrkamera am Frontdisplay mit Heckmikrofon   
Fahrersitz luftgefedert
Leseleuchte
Schlüsseltresor
Abschleppstange  

Feuerwehraufbau:

Hersteller: Fa. Rosenbauer Leonding

Warneinrichtung:

Zusätzlich zur Normausstattung 4 Blitzer am Kühlergrill
2 Blitzer seitlich am Fahrerhauseinstieg
FIAMM-FW Drucklufthorn
Verkehrsleiteinrichtung am HECK „Model Rosenbauer“

Beleuchtung:

2 LED-Breitstrahler am Fahrerhausdach
LED-Zusatzbeleuchtung im Mannschaftsraum
3×2 LED-Breitstrahler als Umfeldbeleuchtung
Lichtmast FIRECO 8x30Watt (2200Lumen) 360° Drehbar und 175° schwenkbar
zur optimalen Ausleuchtung der Einsatzstelle

Wassertank und Löschanlage:

4000lt Löschwassertank
100lt Schaummitteltank
Einbaupumpe NH35 3500lt. min bei 10bar
60Meter HD-Schnellangriffseinrichtung
Wasserwerfer RM24 HSD 3000
Straßenwaschanlage
Schaumschnellangriffseinrichtung im GR.6
HD-Abgang vorne

Sonderausstattung zur Brandbekämpfung zusätzlich zur Normausstattung:

Holstrahlrohr B & C
Wärmebildkamera
Schlauchtragekorb
Mobiler Rauchabschluss
Bioversallöscher
Druckbegrenzungsventil
Zumischer mit Feindosierung
30 Meter B-Schlauch mit Verteiler
C-Hydroschild
Hooligan-Tool
3x Fluchthaube
Standrohr
Flachsaugpumpe (Unterwasserpumpe) 8-1 & 4-1

Sonderausstattung für den Gefahrenstoffeinsatz:

Hygienewand
Ölsperren
3x Schutzanzüge Schutzstufe 2
2x Watthose
3x 300Bar Atemschutzgeräte
Mobile Dusche

Sonderausstattung für den technischen Einsatz:

Motorkettensäge Akku
Glasmanagement-System
Milwaukee Akku Geräte ( Winkelschleifer, Akkuschrauber, Schlagschrauber, Säbelsäge und Bohrhammer )
Absturzsicherung
Teleskopleiter, 10m Schiebeleiter und 2Stk. Steckleiterteile
Spineboard
Korbtrage
4x Rangierheber
2x Akkustative
Weber RIT-Tool (zusätzlich Türöffnerspitzen und Kettensatz)
Weber Glas-Ex Turbo

Fotos: Gerald B. – Photography

Einsatzinfo: 09.10.2021 „Brand Gewerbe Industrie“

Am Samstag den 09.10.2021 um 10:46 wurden wir von der Landeswarnzentrale zu einem Einsatz mit dem Stichwort „Brand Gewerbe Industrie“ alarmiert. Zur Unterstützung erfolgte zeitgleich auch noch die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Weng.

Am Einsatzort angekommen stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug in unmittelbarer Nähe eines Großlagers von Hackschnitzel in Brand geraten ist. Sofort rüsteten sich zwei Mann mit schwerem Atemschutz aus und begannen mit der Brandbekämpfung. Parallel wurde der Einsatzort abgesichert, ein 3-facher Brandschutz aufgebaut. Weiters baute die Besatzung des Löschfahrzeuges vorsorglich eine Zubringerleitung vom nahegelegenen Bach für eine etwaige zusätzliche Wasserversorgung auf.

Das brennende Fahrzeug konnte rasch mittels der Löschwasser Hochdruckeinrichtung und mit Mittelschaum abgelöscht werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Weng war mit einem Atemschutztrupp und dem HD in Bereitschaft.

01.10.2021 Herbstübung

Am 1.10.2021 stand die jährliche Herbstübung im Terminkalender unserer Feuerwehr. Um auch das Zusammenspiel mit Feuerwehren aus unserem pflichtbereichsübergreifenden Alarmplan zu beüben, waren die Freiwillige Feuerwehr Burgkirchen und Weng eingeladen.

Um für die drei Feuerwehren ein anspruchsvolles Szenario bereit zu stellen, überlegte sich die Übungsleitung zwei verschiedene Einsatzorte mit unterschiedlichen Stichwörtern. Am ersten Einsatzort kam es zu einer Karambolage mit verschiedenen Fahrzeugen die zum Teil schwerst deformiert waren. Daraus galt es verletzte Personen zu befreien. Das zweite Szenario war ein Brand eines Wohnhauses mit vermissten Personen die unter Einsatz von schwerem Atemschutz gerettet werden mussten, parallel musste eine Zubringerleitung aufgebaut und das Übergreifen der Flammen auf die Nebengebäude verhindert werden.

Diese Übung diente auch als Blackout Übung. Die Annahme war, dass unsere drei Gemeindegebiete durch Unwetter von der Außenwelt de facto abgeriegelt waren. So musste nicht nur die medizinische Erstversorgung durch die Feuerwehren durchgeführt werden. Sondern auch unser neues Notstromaggregat kam zum Einsatz, um bei dem vorherrschenden Stromausfall die kritische Infrastruktur mit Strom und somit mit Wärme, Wasser und Licht zu versorgen.

Ein besonderer Dank gilt unserem Bürgermeister Josef Reiseder und der Firma Lechner Notstromaggregate, die unsere Übung beobachteten und unterstützten. Außerdem Danke an die beiden befreundeten Feuerwehren für die tolle Zusammenarbeit.

01.10.2021 Einsatz: Brand elektrische Anlagen

Am Freitag, den 01.10.2021 wurden wir um 07:20 von der Landeswarnzentrale zu einem Einsatz mit dem Stichwort „Brand – elektrische Anlagen“ alarmiert.

Am Einsatzort stellte sich heraus, dass mitten in einer Siedlung Flammen aus einem Stromverteiler schlugen. Sofort wurde mit dem Eindämmen des Brandes mit Handfeuerlöscher begonnen bzw. umliegende Objekte geschützt. Da der Verteiler zu diesem Zeitpunkt noch unter einer Spannung von 400 Volt stand, entzündeten sich immer wieder neue Flammen. Parallel zur aktiven Brandbekämpfung wurde ein zweifacher Brandschutz aufgebaut und die Einsatzstelle mit Absperrband abgesichert. Erst nachdem der Energieversorger den Verteiler spannungslos geschaltet hat, konnte der Brand endgültig abgelöscht werden.

Unsere volle Einsatzbereitschaft war um 08:16 wieder hergestellt.

Fotos und Text: FF – Moosbach